«Auf dem Notfall ist viel Detektivarbeit gefragt»

Shownotes

«In lebensbedrohlichen Situationen, bei Fällen, die Herz oder Lungen betreffen, bei allergischen Reaktionen – da sollte man sofort auf den Notfall kommen», sagt Simone Blunier im Podcast. «Bei allem, was nicht augenblicklich angeschaut werden muss, kann man auch den Hausarzt anrufen.» Genau dies zu unterscheiden, sei eine ihrer zentralen Herausforderungen im Berufsalltag - zumal die Fallzahlen steigen: «Die Schliessung von Spitälern wie Münsingen hat beispielsweise dazu geführt, dass mehr Patienten zu uns kommen», sagt Christiane Arnold. «Zudem sind die Hausärzte stark ausgelastet und verfügen nicht immer über die nötige Ausstattung.»

Triage als entscheidendes Instrument

Sucht eine Person den Notfall auf, kommt sie zur Triage-Pflege, die eine erste Beurteilung vornimmt, um die Dringlichkeit festzustellen. Hierfür gibt es fünf Stufen, wobei die Stufen 5 bis 3 weniger dringliche Fälle sind. «Stufe zwei ist schon ein grösseres Leid, das es zeitnahe zu behandeln gilt», sagt Simone Blunier. «Und bei der Stufe eins handelt es sich um lebensbedrohliche Verletzungen oder Erkrankungen.» Klar, dass letztere Fälle sofort behandelt werden.

Viele Patienten, grosse Wartezeit

Grundsätzlich gehe es aber darum, möglichst rasch herauszufinden, was einer Person fehle. Christiane Arnold: «Wir leisten eine Art Detektivarbeit und versuchen uns mit den Informationen, die wir haben ein Bild zu machen.» Jeder Patient ist anders, jede Situation ist anders. «Es ist wie ein Puzzle, das man schnell zusammensetzen muss.»

Dass dabei der eine oder die andere Person vorerst einige Zeit warten muss, scheint klar. «Es kumuliert sich alles: Wenn auf dem Notfall viel läuft, läuft auch im Röntgen und im Labor viel», erklärt Simone Blunier. «Wir müssen auf Röntgenbilder warten, Feedback vom Radiologen einholen, uns mit Spezialisten besprechen - das alles braucht Zeit.»

Simone Blunier und Christiane Arnold erzählen im Podcast, was sie an der Arbeit im Notfall fasziniert und wie sie mit ungeduldigen Patientinnen und Patienten umgehen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Mehr Gesundheit, mehr

00:00:02: Leben und

00:00:03: mehr Wissen.

00:00:04: Der Podcast vom Spital Emmittal.

00:00:07: Spannende

00:00:08: Interviews und Hingegrundberichte

00:00:09: – zuverlässig,

00:00:10: verständlich und informativ!

00:00:13: Habe folgen auf www.spital-emmittall.ch oder auf der bekannten

00:00:19: Podcastplattformen.

00:00:21: Es ist glaube ich die Abteilung eines Spitals, wo schon fast alle mal waren.

00:00:25: Sie sind als Patientin oder als Begleitung von einem Kind.

00:00:30: Wir reden vom Notfall im Podcast der Spital Emmental.

00:00:33: herzlich willkommen!

00:00:34: Wir haben zwei Ärzte aus dem Notfall bei uns, Christiane Arnold und Simon Blünier.

00:00:39: Grüß euch miteinander!

00:00:39: Grüß dich auch!

00:00:40: Vielleicht sehr schnell zu euren Funktionen.

00:00:43: Was habt ihr auf dem Notfalt zu tun?

00:00:45: Ich bin

00:00:48: jetzt auf dem Notfall Burgdorf, wobei Sie vor allem für die chirurgischen und orthopädische Patienten zuständig

00:00:54: sind.

00:00:55: Frau Arnold?

00:00:55: –

00:00:56: Ich leite in der Ärzte auf dem Opfer und bin von Haus aus eigentlich Internistin und habe auch noch die Ausratsausbildung Klinischer Opfermedizin gemacht und bin verantwortlich für die primären internistischen Patientinnen und Patienten.

00:01:11: Genau!

00:01:11: Und kommen aus einer Nachtschicht?

00:01:13: Ich komme gerade aus der Nachtschichte.

00:01:14: Wie fühlt man sich da an?

00:01:15: Müd!

00:01:18: Genau, es gibt strengere und weniger strengeren Nächte.

00:01:23: Als Kaderärztin ist man ja nicht in erster Front, sozusagen die ersten Frontlinien, sondern im Hintergrund, wo wir denken riechen, wenn es ein Problem gibt oder wenn man Expertise beisteuern muss oder sonst etwas machen.

00:01:39: mehrere Telefonkäbe oder so.

00:01:43: Normale Nacht?

00:01:44: Oder ist viel gelaufen, wenig gelaufen?

00:01:48: Enorme.

00:01:49: Was heisst ein Nachtschicht, wenn Vaters abends aufhört?

00:01:53: Für uns als Kaderärztin und Kaderärzte ist es so, dass wir normalen Tagsdürfen arbeiten.

00:02:00: Da fällt man um halb acht Uhr an und arbeitet ... Bis am nächsten Morgen ist mir zuständig.

00:02:08: Also, wirklich voll an Front ist mir die Tagsdürre und ich gehe dann irgendwann zurück, wenn der Notfall mehr oder weniger aufgeräumt ist.

00:02:17: Und das ist je nachdem am Abend um zehn Uhr oder am Morgen am Eis oder irgendwie so.

00:02:24: Das ist sehr unterschiedlich.

00:02:25: Die Nacht war es eben noch später.

00:02:26: Kann man

00:02:27: da mal ein bisschen hererlegen?

00:02:30: Das ist natürlich schon so.

00:02:31: Ich habe hier ... Man kann heim, wenn wir in der Bicke Zeit sind, wo man muss da sein oder es sei dreißig Minuten, aber das reicht für mich gerade nicht.

00:02:40: Oder es wäre eine wahnsinnige Stress, wenn ich mit dem Auto die Dreißig-Minute herkomme, damit ich über Nacht nicht anhebe.

00:02:47: Und ja, man kann schon herliegen, ab wie der Schlaf ist, eben je nachdem fragtioniert.

00:02:52: Und

00:02:54: du bist ja nicht alleine, oder?

00:02:55: Es sind noch andere Leute, die sich kümmern und schauen, wie das Team aussieht.

00:03:00: Ein Nachtteam jetzt?

00:03:01: Ja, generell auf dem Notfall.

00:03:02: Wer ist alles mit involviert?

00:03:05: Sie sind unsere Assistenzart.

00:03:07: Die sind zurzeit noch Trendchirurgie- und Medizin.

00:03:11: Auf der Medizin glaube ich ein Vierschichtensystem in diesen vierundzwanzig Stunden und auf der Chirurgienorthopadie ein drei bis vier Schichtenssystem je nachdem, wie viele Assistenten man zur Verfügung hat Und eben doberärzt dazu gehörend, dann gibt es natürlich Pflege, die grossen Teile ausmacht und aber auch nicht zu vergessen halt all diese mitbeteiligten Abteilungen seitens des Reinigungsdienstes über das Röntgen, was sehr wichtig ist für uns.

00:03:39: zum Labor.

00:03:41: Genau!

00:03:41: Das Ganze natürlich einbetet ab und an das Spital.

00:03:44: also wir können jederzeit auf alle Zugreifen, die eigentlich hier am Schaffen sind?

00:03:49: Das kommt man ja.

00:03:50: Wir haben natürlich viel Spezialisten, die Theoretisch ist ihr Nacht nicht unbedingt Bicke, oder so.

00:03:55: Sie haben wirklich keine Ärzte allein.

00:03:58: Aber dass wir ja so einen echten guten Zusammenhalt haben kann man auch jederzeit in der Nacht, wenn es dann wirklich ... Wenn man gar nichts mehr hat, weiss auch einem Spezialist an den Leuten zu sagen.

00:04:07: Das Problem, was würdest du machen?

00:04:09: Oder den Inseln.

00:04:10: Der nächste Schritt ist natürlich auch durch die Insel.

00:04:13: Es wird im Notfall vom Notfall, dass man auf andere Spitäler sogar zugreifen kann.

00:04:19: Ein Notfall generell, das klingt dramatisch.

00:04:22: Ich habe gesehen, dass es seit letztem Jahr in einem Spital am Italien sind.

00:04:26: Also der Beidenstandort Langnon-Burgdorf.

00:04:30: Es war nicht jeden Fall ein Notfall oder waren sie auch noch vermutlich.

00:04:34: Ja, das ist jetzt natürlich eine brennende Frage.

00:04:37: Oder wie definiert der Notfall?

00:04:40: Und letztendlich gibt es hier verschiedene Herangehensweise oder verschiedene Definitionen und man kann es relativ einfach halten und sagen wenn der Patient oder der Patient ins Gefühl hat sie braucht ärztliche Hilfe dann ist das ein Notfall.

00:04:57: Das ist mal aus Patienten Sicht vom ärztlichen, von unserem Team oder vom Nobfaltteam generell.

00:05:06: Das ist natürlich lange nicht jeden Fall ein Notfall.

00:05:10: aber das finde ich sehr schwierig hier klar die Unterscheidung zu machen und es ist ja auch immer unser politisches Thema genau.

00:05:20: Also schon für euch schwierig die Unterschädigung zu machen, für die Leute natürlich noch umso mehr wenn sollte man jetzt auf einen Notfall kommen?

00:05:26: Wenn sollte man vielleicht zum Hausarzt gehen kann man das irgendwie Definieren?

00:05:32: Also richtig lebensbedrohliche Geschichten, Gehertsgeschichte, Lungen-Geschichte, Allergien, was so immer.

00:05:39: Das kann man natürlich sofort auf den Notfall kommen und alles, was man so gefühlt hat, okay das muss jetzt nicht in die nächste bis zwei Stunden angeguckt werden.

00:05:46: Ich kann mir meinen Augen mal am Hausarzt anläuten.

00:05:49: Da sind wir aber auch wieder im politischen Innenen, dass unsere Hausärzte sehr ausgelastet sind, keine wirklich freie Kapazitäten haben für wie vielleicht früher Hurtungsschwingen jemand dazwischen nehmen.

00:06:00: Und das ist auch die Quintessenz, dass sie irgendwo eine Nüsse anführungszeichen.

00:06:03: Das war auch der Notfall, wir waren hier zuviel.

00:06:06: Das sind mir logischerweise da für die Patienten.

00:06:09: Wie häufig ist es nicht wirklich dramatisch?

00:06:12: Was könnte Kriterien sein?

00:06:16: Es ist noch schwierig!

00:06:18: Am Anfang war es nie, dass ich vorher lange im Inzuspital war.

00:06:21: Auf dem Notfall ist er hierher gewechselt und so herausfordernd, weil die Emmetaler per se sehr hart im Nase sind.

00:06:28: Die kommen dann noch privat mit irgendwelchen Geschichten, wo man sich fragt wie das überhaupt geht.

00:06:34: Ein Beispiel?

00:06:35: Ein Beispiel, bei dem wir jemanden präsent sind nicht wegen einer Hakader-Patientin, aber der ist dann auf Verrückkeit und kommt später durch den Privat her.

00:06:45: Das kann es durchaus geben.

00:06:47: Von daher ist es immer schwierig zu sagen, was wirklich dringend ist oder nicht.

00:06:51: Es ist ein Prozess.

00:06:52: Die Patientin sieht noch nicht so schlimm aus und nach einer Stunde zwei secheln wir alle zusammen.

00:06:57: Also das finde ich noch schwierig.

00:06:59: Was du gesagt hast, der Metaller, der hart im Nähen war und vorhin seine Rindchen waren zu bären ... Machen wir da quasi eine Mentalität zum Unterschied feststellen?

00:07:08: Ehe hat

00:07:11: das Gefühl

00:07:12: ja!

00:07:13: Ja, ich habe einen städtischen Spiteller geschaffen bevor er allerdings an einem ähnlichen Ort war wie das Emitter.

00:07:20: Er war natürlich nicht ähnlich im Sensenbezirk in Kanton-Frieburg und es sind Patienten, die Patientinnen müssen ändern – sagen wir mal später kommen als früheren.

00:07:29: Ich glaube schon, dass man da gewisse Unterschiede

00:07:31: hat.

00:07:32: Man muss auch nicht besser sein, dass man

00:07:34: es nicht weiss.

00:07:36: Stellt uns einfach fest und wir stellen ebenfalls so fest, dass aber die einen zwanzigtausend Personen relativ viel sind.

00:07:41: Dass die Tendenz steigend ist eigentlich.

00:07:43: Die Leute kommen schneller, häufiger auf den Notfall.

00:07:46: Was sieht das über uns aus?

00:07:48: oder wie wird dir das werten?

00:07:53: Ja, wie soll ich sagen?

00:07:54: Es ist eine Herausforderung, dass die Arbeitsstrukturen, Prozesse, die wir auf dem Notfall geschaffen haben und dem Angleich oder der Rechnung treten, dass es irgendwie mehr Patienten hat.

00:08:07: Da hinkt man halt häufig auch hinterher nach das zu machen.

00:08:13: Wie wird das werden?

00:08:14: Ich glaube einerseits hat es wahrscheinlich ... mehr Leute in dieser Region an unserem Einzugsgebiet.

00:08:20: Es gibt Spitäler, die zugegangen sind.

00:08:22: Die Schliessung von Mönzingen, das haben wir schon angemerkt oder dass die Leute nicht überall herkühlen.

00:08:29: Die Teilung ist anders und sie kommen mehr zu uns.

00:08:33: Ich weiss nicht ob es wirklich schwierig ist für ihn.

00:08:37: Ich zahle Taki, um zu sagen, es hat wirklich zu wenig Hausarzt.

00:08:39: Es müsste so viel mehr Hausarzen geben wie alles viel besser.

00:08:42: Es ist wirklich eine Sache, diese Hausarzte, die sich sehr ausgelastet hat ... wie Simon schon gesagt hat, nicht am gleichen Tag noch Patientin.

00:08:51: Hier auch nicht das Equipment zum Töten und alles zu machen, was hier gemacht kommt.

00:08:56: Schon gar nicht in der Nacht?

00:08:57: Schon gar nie in der nacht.

00:08:58: In der nachts ist es eigentlich unmöglich.

00:09:01: Uefengers sagt doch etwas über unsere gesellschaftlichen Augenmeine.

00:09:04: oder mit Arfen wie einem krank sein?

00:09:06: Man muss wirklich irgendwann mal einen solchen Durchfall erbrechen.

00:09:09: Man muss schnellstmöglich wieder fit sein, statt wie früher halt mit einem Tee und ein paar Salzstängel einmal drei Tage daheim bleiben.

00:09:16: Man geht schon am nächsten Tag wieder und steckt den Kolleginnen oder Kollegen darum an.

00:09:21: Oder kommt auch bei dem Spital, wenn man sofort wieder abfitzt.

00:09:23: Wir brauchen nach dem ersten drei Minuten krankes Arbeitszeugnis übertrieben.

00:09:27: Und das sind halt schon alles Aufwendungen, die ... Ich habe nicht das Gefühl, dass man schon vermehrt sieht.

00:09:33: Man darf sich nicht mehr vertrauen und den eigenen Körper nicht mehr trauen.

00:09:37: Das finde ich krass in letzter Zeit.

00:09:39: Das fahre in meinen Augen schon bei Kinder.

00:09:42: Er ist die Alterin, der spiegelt, aber es finde ich auch noch ... Der hat etwas mehr Gesundheit zur Ziege.

00:09:48: oder wie man dem sagen soll, wer gelingt manchmal nicht so schlecht?

00:09:52: Wer kommt jetzt zum häufigsten auf den Notfall?

00:09:54: Sind das dann die Eltern quasi mit der King und nicht weiss, ob der Kopf angeschlagen hat usw.

00:09:59: oder seine ältere Leute?

00:10:01: Man lässt sich das irgendwie definieren.

00:10:05: Nein, man muss natürlich sagen wie es eine kipädiatrische Notfall ist.

00:10:07: Das ist vielleicht auch noch wichtig zu sagen.

00:10:09: Wie hier ein bisschen unterschiedliche Herangehensweise?

00:10:12: Was die chirurgische Klinik und die medizinische Klinge ist... Also ich rede jetzt mal für die medizinische Klinie.

00:10:19: Wir nehmen eigentlich Erwachsene und nicht Kinder.

00:10:23: Und das ist bis zum Sechzehn.

00:10:26: Da darf ich zwar meinen Sohn nicht sagen aber er ist ja so.

00:10:29: Und nachher ist man erwachsen und wir sind nicht ein Kindernotfall.

00:10:34: Wir ändern Kinder und junge Patientinnen und Patienten weiter, wenn es das Kinderspital braucht.

00:10:42: Aber sie kommen halt gleich.

00:10:43: Da kann man nicht sagen, dass du gar nicht mit euch reden musst.

00:10:46: Wenn es auch etwas heftig ist ... Das sind wir die ersten Ansprechpersonen.

00:10:56: Wie ist ihr Erwachsengennopferl?

00:10:57: Dementsprechend haben wir natürlich v.a.

00:10:59: Erwachsensklientel.

00:11:01: Und die Leute kommen selber, also freiwillig.

00:11:04: Sie weissens sich quasi selbst ein oder sie werden vom Hausarzt geschickt oder sie kommen via Rettungsdienst zu euch?

00:11:10: Was passiert näher, wenn jemand im Notfall landet?

00:11:12: und diese so die ersten Schritte?

00:11:14: Also zuerst können sie bei uns durch meine Station, was ihre Patienten angeben müssen machen, kontrollieren, stimmt das auch?

00:11:21: Sind die Angehörigen hinterlegt, Hausarzte hinterlegt... Und wenn sie das gemacht haben, kommen sie näher zu unserer Pflege.

00:11:27: Zur Opfabpflege, zur Triagepflege und die machen wir so eine erste Beurteilung, so eine kurze Befrage.

00:11:32: Guck mal, wie dringend ist es?

00:11:34: Eben wirklich der Fall muss er sofort vom Arzt gesehen werden kann, ein bisschen warten.

00:11:38: Es gibt vielleicht schon die ersten Schmerzmittel ab, dass man, wenn man wartet, die Wartezeit etwas erträglicher wird, dann werden seine Kochen begleitet und überkommen mehr Nähnachten, als sie die ersten so vitalen Werte überprüft haben, näher aus dem Arzt bescheiden Befragungen machen, Untersuchungen machen.

00:11:56: Besprechend mit unseren Oberärztesten.

00:11:58: Genau, da kommt man rein und schaut sich das Ganze an.

00:12:01: Verschwindet er wieder forty-fünf Minuten?

00:12:04: Was eigentlich ein gutes Zeichen ist.

00:12:05: oder weiss man es ist nicht so

00:12:07: akkordisch?

00:12:08: Aber das stöben wir nicht alle zusammen.

00:12:09: Das ist unser Kruchs, oder?

00:12:11: Dann hören wir häufig die langen Wartezeiten.

00:12:14: Ja, die sind unter anderem lange oder je nachdem manchmal lang.

00:12:18: Das ist aber auch eine ganze Rattenschwanz.

00:12:20: Die Wartezeit sind dann lang, wenn wir viel zu tun haben.

00:12:23: Wir lassen niemand extra warten, weil wir im Kaffee trinken und keine Lust haben.

00:12:28: Und die Wartezite ... Wenn natürlich schon auf dem Notfall viel läuft, läuft im Röntgen viel, im Labor viel, das kumuliert sich einfach.

00:12:35: Es bringt doch nichts von der ersten Seite.

00:12:37: Auf fünf Minuten gehe ich sagen, es dauert noch.

00:12:41: Nicht mehr Zeit.

00:12:41: Ein Patient bringt es auch nichts und deshalb hat die Patienten häufig zu tun, dass das gar nicht passiert.

00:12:47: Aber erst müssen wir ein Röntgenbild haben, damit etwas gemacht wird.

00:12:51: Dann durchs Ungerumstände.

00:12:52: normalerweise schauen wir selber an aber wenn es etwas komplexer ist, dass wir einen Feedback vom Radiologe haben, dass es wieder dauert dann muss man besprechen vielleicht mit einem Spezialist besprechen, dass sie wieder dauern.

00:13:05: Und somit kumuliert sich eigentlich alles so, wenn man nur drei mal zwanzig Minuten wartet ist es stungen, oder?

00:13:11: Wenn jemand stationär muss, braucht es zuerst mal aus dem Bett.

00:13:14: Irgendwo.

00:13:15: Das ist nicht mehr gesagt, dass wenn man im Spitalburg-Dorf der Langnau auf eine Opfer kommt, dass der Mann hier stationär aufgenommen werden kann.

00:13:22: Dann muss man von Betten suchen zum Teil im ganzen Kanton und außenkantonalen.

00:13:26: Und das sind alles Sachen, die sich kumulieren.

00:13:29: Es sind jetzt nicht Wartezeiten, sondern Aufenthaltszeiten.

00:13:33: verlängert werden.

00:13:34: Genau.

00:13:34: Etwas weniger als ein Drittel, glaube ich von den Patientinnen und Patienten, bleiben dann da.

00:13:39: Da bekommen wir das Bett.

00:13:40: Also sechstausig von ihnen, zwanzigtausend.

00:13:42: Die behalten man auch hier zur Überwachung oder zur Behandlung?

00:13:46: Genau

00:13:47: zu Therapien, genau.

00:13:49: Sie brauchen eine stationäre Therapie, die man so sieht, wo andere ambulant oder ja weiter behandelt kommen

00:13:56: kann.

00:13:57: Und die anderen schicken man dann irgendwann wieder hin oder gibt einen Termin vom nächsten Tag?

00:14:01: Oder muss es noch irgendwo gehen?

00:14:03: Genau, wie hier verschiedene Möglichkeiten.

00:14:05: Das kommt natürlich ganz darauf ab, was der Patientin hat.

00:14:07: Aber manchmal kann man das einmal lösen und braucht es nicht mehr.

00:14:10: Meistens braucht es aber noch eine Nachkontrolle, sei es bei ihrem Hausarzt oder beim Hausarzte oder wie hier auch bei uns jetzt wegen dem zunehmenden Aufkommen von Patienten, die einen Nachbesprechung oder ein Nachkonto-Termin brauchen wollen in den Hausarzen.

00:14:26: Ohne Ging kann gewährleisten.

00:14:28: Es gibt immer eine ambulante Sprechstunde, die sogenannte WAVE-Sprechstunden.

00:14:31: Das ist ein ganz schöner Name und sie ist eigentlich Weiterentwicklung, Ambulantenversorgung, Emmental.

00:14:36: Und dort hat man die Möglichkeit, dass wir die Patienten zum Beispiel schon am nächsten Tag oder über den nächsten Tag noch in die Schiebstelle und nicht etwa von unseren Oberärztinnen und Oberärzten sich dann mal noch einig annehmen, das KDV auch abschliessen.

00:14:47: Das finde ich eine tolle Sache, dass man das hier anbieten

00:14:51: kann.

00:14:51: Es ist vor kurzem gehört, dass jemand entscheiden muss.

00:14:53: Ist das wichtig?

00:14:54: Ist es dringend?

00:14:55: Eben die sog.

00:14:56: Triage machen?

00:14:57: Gibt es drei verschiedene Stufen von Patienten, wenn ich mich nicht täusche oder...?

00:15:01: Fünf

00:15:02: sind sogar... ...dass

00:15:02: fünf stufen?

00:15:03: Genau!

00:15:03: Fünf ist der, den ich nur für eine Nacht kontrollieren kann und wo eine Nacht vielleicht kommt, bei dem man sagt, man müsse am nächsten Tag noch mal aufschauen.

00:15:09: Oder für irgendwelche Gipswäsche oder so.

00:15:11: Vier ist ein wenig der Hausarzt mehr.

00:15:13: Ich kann auch länger warten.

00:15:15: Drei ist so, wir müssen schauen, hat sicherlich irgendein Problem.

00:15:18: Vielleicht die Allwerten, die nicht ganz gut sind.

00:15:20: aber auch noch nicht dringend.

00:15:23: Zwei ist schon das grössere Leid und Eis, die lebensbedrohliche Verletzung oder Krankheit?

00:15:30: Im Film sieht man immer, wer als Eis etwas wirklich gefährlich ist oder lebensgedrohlich passiert, dass hier alles umherhühnert wird, dann wird es umgeschoben und besser durchs Zeug gestoßen.

00:15:44: Wie sieht der Realität aus?

00:15:45: Sonst

00:15:46: schreien man nicht, oder?

00:15:49: Aber das ist natürlich schon so.

00:15:50: Wenn ein sog.

00:15:51: SEES-Patient kommt, dann sind sämtliche Ressourcen mal gebunden für den Patienten.

00:15:59: und ja, da hat es viele Leute aber ich glaube, dass sie koordiniert ablaufen sollten wie die Virus.

00:16:08: Ausbilden, Weiterbilden machen wir regelmässig.

00:16:11: Die Trenning von Simon organisiert auch, dass man gerade in solchen Situationen einen Ablauf hat, damit es nicht zu diesem Umgehühner oder dem Geschrei kommt, sondern jeder so wissen, was meine Aufgabe ist und dementsprechend so handeln.

00:16:30: Ja, also das schaffen wir schon dran.

00:16:31: Das

00:16:33: stimmt gar

00:16:33: nicht in diesem Fall?

00:16:35: Nein aber es sieht natürlich super aus im Film!

00:16:36: Und dann kommt's glaub ich schon auf Persönlichkeit darauf an wo man ist.

00:16:41: oder.

00:16:41: ich kann jetzt nur von mir reden.

00:16:43: Wir sagen immer alles zusammen.

00:16:44: wenn ich in einem Schockerumsteigen bin ich sehr fokussiert und konzentriert.

00:16:49: anderen geht es vielleicht etwas anders.

00:16:51: Sie haben vielleicht mit der Erfahrung zusammen aber auch sehr viel mit der Persönlichkeit.

00:16:57: Aber ja, Hühneren sollte es nicht.

00:16:59: Nein, nein!

00:17:00: Es sind ganz wichtige Situationen, weil sie natürlich anders ausfüllen kann im Pit.

00:17:06: Ich habe mir das nicht jeden Tag so Situationen die ganze Zeit, sondern ... Die kommen ab und zu.

00:17:12: Und dann bricht es halt gegen mich ein anderes Team, das zusammengesetzt kommt.

00:17:16: Ich glaube, das ist auch noch schwierig.

00:17:17: Es ist nicht gegen das gleiche Team, der zusammen zur solchen Situation kommt, sondern es ist jedes Mal ein neues, zusammengewürfeltes Team von diesen Leuten, die gerade da sind.

00:17:26: Und darum ist es umso wichtiger, dass man das trainiert und wenn das nachher der Tür ist, dass wir das so bespricht und schauen was gut ging, was könnte man zum ersten Mal besser machen?

00:17:35: Das sind wir schon ständig dran!

00:17:37: Also das Team, die eigentlich die Schichten wechseln kann.

00:17:40: Das haben wir jetzt in der Tageszeit oder im Einsatzzeit und natürlich immer wieder andere Patientinnen und Patienten.

00:17:45: Jetzt stellen wir schon auserfordert vor.

00:17:49: Ist es?

00:17:49: Aber das ist auch das, was wir als Notfallmedizinerin

00:17:51: gesucht haben.

00:17:52: Genau!

00:17:53: Es ist wirklich so... Ich bin ja von Haus aus eigentlich an der Sistin.

00:17:57: Also ich habe nie gross langen Patientenkontakt.

00:17:59: oder wenn sie schlafen werden, dann kann ich sie schlafend machen und das ist auch daran, dass man nicht so am Job bleibt.

00:18:06: Es ist am Morgen auf keine Ahnung was heruntergemacht worden ist.

00:18:11: Das ist schön, es ist das, was ich suche und es ist schwierig nicht hier und nicht auf dem Job.

00:18:16: Ja da möchte ich vielleicht gerade noch nachgehaken, das ist wirklich genau das... die nicht genau so faszinierend an diesem Job finden, dass man nicht weiss was ihm am Tag erwartet und es etwas Detektives hat.

00:18:29: Das finde ich sehr ... Jedes Mal ist es spannend, dass man herausfinden muss, wie man vorhin sieht.

00:18:34: Jeder Patient ist anders gegen andere Situationen.

00:18:39: Ich stelle mir aber fast so ein wenig wie eine schweine-detektive Arbeit vor, dass wir Informationen zusammenseuchen und auch das und das.

00:18:46: Dann kommt alles zusammen und man kann ein Bild machen sehen an der Patientin hat jetzt das.

00:18:51: Es ist jedes Mal anders.

00:18:53: Das ist wie in der Schweine zu putzeln, wo man am Anfang einfach alle Teile nehmen muss und man gucken kann, möglichst schnell zack-zack-Zack an.

00:18:59: das passt so zusammen.

00:19:00: Und es ist irgendwie etwas sehr Schöntes und sehr befriedigend.

00:19:05: Also das mache ich nach wie vor.

00:19:06: Jetzt habe ich mir jetzt bei euch im Vorfeld auf dieses Gespräch da, wo ich mir das auch durch den Kopf lage.

00:19:11: Das mache ich eigentlich gerne an meinem Job und sage mir, das ist wirklich etwas, was ich liebe.

00:19:16: Dass jedes Mal wieder nicht die Geschichten mit den Patienten und dem Team zusammenzumachen.

00:19:22: Das ist wirklich eine Leidenschaft.

00:19:25: Weil wir sind jetzt nicht nur ein Passel zusammen, sondern mehrere parallel zunahmen.

00:19:30: Wie kann man diesen Fokus schaffen?

00:19:32: Also Kaffee alleine ist es wahrscheinlich nie, wo er im Wach gehalten hat

00:19:35: oder?

00:19:36: Mathe.

00:19:38: Du Gocchi!

00:19:39: Genau.

00:19:41: Nein, es ist wirklich die Esitriaste.

00:19:43: Die hilft uns natürlich schon.

00:19:45: Wenn ich auf unser Dashboard schaue, habe ich nicht so vier Patienten und zwei Zwei.

00:19:51: Er ist für mich der Fokusprimer bei den Zwei, also bei den dringenden Patienten.

00:19:56: Und er hat jedes bisschen sein eigenes System.

00:19:58: Christian hat ihr kleine Büchlein mit ihren Kleberlern, in denen er steht, was der eine zu dem Patient hat und mehr haben ihn erzählt ... Ja, und dann ist es wirklich schon, man muss im Kopf extrem flexibub bleiben.

00:20:09: Und für das sind wir zum Glück gute Assistenten, die er aber wieder sagen kann nicht, du bist jetzt gerade beim falschen Patient.

00:20:14: Wir reden jetzt von dem, der hat etwas Ähnliches, aber... Also auch?

00:20:17: Ja, das kann schon vorkommen!

00:20:18: Es gibt Bezüge.

00:20:19: Es ist wichtig, dass man's merkt bevor das Patient heigaht.

00:20:22: Ja ja genau.

00:20:23: Aber das ist ein bisschen der Witz, um zu erzählen, dass wir auf der Falsch-Arme eingibsen.

00:20:26: Ja, so weit kommt es dann schon.

00:20:27: Aber dass man vielleicht mal irgendwie sagt, okay, dem sei das Labor, sieht gut aus und er sagt der Assistent ja, schau noch einmal darauf an, ja stimmt, das ist der andere gewesen.

00:20:35: Für das ist es mega gut.

00:20:37: Eben ist mir das Team oder als Pflegekunde du sagst, nein im Fall, du bist in einem falschen Daher und umgekehrt hier.

00:20:43: Also ich habe unseren Pflege- oder Assistenten auch mal sagen können.

00:20:46: Ich glaube jetzt sind wir irgendwo auf einem falscher Ort abgebogen?

00:20:51: Das Triage-System hilft euch für Prioritäten zu setzen, aber die Patientinnen und Patienten würden sich wahrscheinlich in andere Stufen einschätzen.

00:21:01: Die wollen, dass man sofort kommt.

00:21:03: Wie geben wir mit der Ungeduld um auf dem Notfall?

00:21:06: Ich glaube, das Einzige ist eine klare und offene Kommunikation.

00:21:11: oder eigentlich ist es nicht einfach... durch den Tag, die ganze Zeit.

00:21:19: Aber eigentlich sieht man, wenn der Patient diesen Prozess vor Anmeldung, drei Jahre Wartezimmer und nachher wird er in eine Behandlungskunde begleitet oder wo immer.

00:21:29: Und dann hat er eigentlich sein ärztlicher Behandlingsteam relativ schnell als Mal gesehen.

00:21:35: Also muss ich nicht von Anfang an in den Patienten gerade untersuchen und alles das Putzeln schon zusammen setzen sondern sagen lassen.

00:21:43: In meinem Namen ist es so und so.

00:21:44: Ich bin zuständig für euch Ich werde kommen, es kann allerdings noch dauern.

00:21:48: Und dann weiss der Patient Patientin okay so also das ist schon mal etwas.

00:21:52: ich glaube da braucht man muss es nicht ständig sagen weil das bringt auch nichts.

00:21:56: aber dass wir einig sind so und so ist es und das mache ich und ich habe eigentlich die Erfahrung wenn man dort offen und klar kommuniziert es hätte ihnen das nicht Problem geben mit nein und zufrieden heiten, dass wir das lange warten mussten.

00:22:12: An und an ist die Kommunikation.

00:22:15: Ich würde jetzt mal behaupten ... Wenn ihr merkt, der Patient ist sehr ungeduldig und wird uns von den Pflegen kommuniziert.

00:22:22: Er hat schon drei Mal gelühtet.

00:22:23: Und wenn man nicht zu ihm geht und sieht los ... dann kann ich meistens die Situation beruhigen.

00:22:30: Wie ganz, ganz viel ist eine fehlende Kommunikation.

00:22:34: Aber das war natürlich schon so.

00:22:35: Ich bin selber auch schon Patientin und dann legt man da und hat mir einfach noch die Uhr, wo dagegen jemand vom Schragen ist oder sieht man wie der Zäger vorwärts ging und so.

00:22:44: Da fragt man sich schon was machen sie die ganze Zeit?

00:22:46: Und ich höre ja nichts hin- und herzecken nicht wie im Film.

00:22:50: Der hat mir schon das Gefühl irgendwo ... Darum ist die Kommunikationszeit ganz wichtig.

00:22:55: Kann sie noch mit dem Patient in das Kronizieren?

00:22:59: Wir haben jetzt neue Aufklärungsfilme, die wir laufen lassen im Wartezimmer.

00:23:03: Das steht mit den E-Kategorien und der Jaschekategorie, damit sich die Leute bewusst sind.

00:23:08: Ich finde auch mehr darf zweimal nachher fragen.

00:23:11: Drei mal nachher frage mich auch zehnmal nachher fragt, wie lange es noch geht, solange man sich nicht im Ton vergrieft.

00:23:16: Das macht mir dann eher schwieriger.

00:23:20: Aber wir sind alle zusammen ... gestresste Anführungszeichen.

00:23:23: Wir arbeiten alle zusammen, und wenn man noch Pamping angemacht wird, dann finde ich nirgends ja ...

00:23:29: Also von wem angemachten?

00:23:30: der Patientin oder von den Anhörigen?

00:23:32: Wer ist dort?

00:23:33: Es sind mehr eigentlich die Anhörungen.

00:23:35: Die Patienten sind ja da!

00:23:37: Und diese Frau wird ihnen irgendwann mal geholfen.

00:23:39: Es ist mehr die Anhörung, die erst nicht so nachvollziehen

00:23:42: kann.

00:23:43: Mir ist schon etwas gehört, dass es faszinierend ist mit diesem Puzzle und dem Zusammensetzdetektiv-Arbeit.

00:23:49: Was sind solche Momente, die ich in Erinnerung bleibe bezüglich dem Notfall dieser Arbeit oder der Besitzer schon gelesen hat?

00:23:57: Also besondere Patientinnen oder Patienten, besondere Fälle?

00:24:03: Ich glaube beides.

00:24:05: Einerseits gibt's ging um eine spannende... Es gibt jetzt mal medizinische Fälle, wo wir reinden an.

00:24:13: Das ist etwas, was ich gar nicht erwartet habe.

00:24:15: oder es ist sehr spannend wie man hier eine Diagnose gestellt hat.

00:24:18: Es sind manchmal schon seltene Diagnosen und es gibt häufige Diagnoser, Lungenentzündung oder irgendeine Magen-Darm-Grippe oder so, das ist für uns längweilig nicht für ein Patient, aber das ist so ein tägliches Brot.

00:24:33: Und dann gibt's natürlich auch mal Sachen, die selten sind.

00:24:38: Ja, das stimmt.

00:24:40: Das gibt es ja auch noch und das ist natürlich etwas, was spannend ist und im Nachhinein bleibt oder was man dann noch versuchen kann.

00:24:48: Wenn man festgestellt hat, versuchen wir die Assistentinnen und Assistenten, die da sind oder im grösseren Team vorzustellen und sagen, dass man hier so ein bisschen eine kleine Perle entdeckt hätte.

00:25:00: Dass man das erste Mal daran denkt.

00:25:01: Man hat ja schon etwas Tendenz, dass jeder, der Husten auf den Fieber hat, neue Lungen entzündet.

00:25:09: Aber vielleicht ist es eben mal etwas anderes.

00:25:11: Und darum finde ich, dass das spannend ist.

00:25:14: Und andererseits Kontakte mit Patientinnen und Patienten, Ich habe schon etwas gesehen, das häufig, wenn ich am Abend heben gehe und vielleicht noch auf dem Weg hebe, den Tag reflektieren lassen.

00:25:27: Das ist ganz häufig eine Geschichte von Patientinnen und Patienten, die ich erlebt habe ... Also was sie mir erzählt haben, was aus was sie herkommen.

00:25:37: Es ging um ein Einladung eines Menschen, der dort war mit Ziergeschichten, mit seinem Rucksack, welcher ihr kommt, mit ihm, was er erlebt hat.

00:25:44: So wie Nero seine Situation interpretiert oder so für einen ... Irgendwo auch ein Privileg, dass man Menschen kennenlernt.

00:25:52: Dass der Patient kommt und innerhalb kurzer Zeit ... Ich fahre mir ganz viel von diesem Mensch.

00:25:58: Es ist ja sonst nicht so einmal Tag.

00:26:02: Ich kenne ihn und lerne ihn nicht mehr kennen.

00:26:04: Dann drehen wir eine halbe Stunde zusammen etwas, dann weiss ich alles über diesen Menschen.

00:26:07: Aber bei den Patienten ist es häufig so, dass man sehr schnell sehr viel Information hat.

00:26:12: Das finde ich auch etwas sehr Schönes, das ich gerne mitnehme.

00:26:18: Ja, bis auf der Chirurgie und in der Orte hat es weniger Saaperlen.

00:26:21: Da ist es relativ klar ein Patient.

00:26:24: Aber da ist schon so, wenn irgendjemand einen Schockerub-Patient hat ... für Gesächer aus medizinischer Sicht gut gelaufen ist.

00:26:33: V.a.

00:26:33: wegen dem Teamablauf, das wir gemerkt haben.

00:26:35: Alle, die wir gelernt haben und am Teacher sind, es funktioniert, ist schon extrem befriedigt.

00:26:40: Wenn man sagen kann nach einer Stunde ein Päckchen ist geschnürt.

00:26:43: Wir wissen, dass der Patient optimale Betreuung war.

00:26:47: Insofern ist er schon extrem befriedigend.

00:26:50: Und das andere ist wie Christiane gesagt hat sie so einzelne Patientenkontakte, die ihm einfach ja Hühnerhut geben oder irgendwie in den Achtzigjährigen an, wenn man da eine Riese ... Ab dem Zässinger am Rücken, als einen Eiterbollen, der mega Angst hatte, den Ladrinen zu schneiden, weil es schon mal nicht rückfunktioniert hat.

00:27:08: Und dann kann man einfach ein bisschen schlafen machen und er verwacht nach zehn Minuten und sie ist mega dankbar.

00:27:12: Das sind so diese Sachen.

00:27:14: Also ich erreiche extrem davon wenn mir einmal eines im Tag jemand Merci sagt.

00:27:18: Denn das haben wir auch schon als Notfallärzt nicht so.

00:27:21: Die kommen auch gehen und sind froh, wenn sie wieder gehen können.

00:27:23: Wenn einer mal jemand aufstellt und sagt merci vielmals, das ist mein Lohn für alles!

00:27:29: Das ist mir gleich wie lange sie hier arbeiten, wie manchmal dumm.

00:27:32: Wie geht man mit der Situation um, wenn jemand stirbt auf dem Notfall?

00:27:35: Das könnt ihr mir vorstellen, dass es sicher auch hin und wieder mal vorkommt, damit wir nichts mehr machen

00:27:41: können?

00:27:42: Ja, das kommt vor.

00:27:44: Zum Glück nicht so häufig muss ich sagen ... Ich glaube, was dort sehr wichtig ist, ist unser Team.

00:27:57: Dass wir das zusammen im ... Team diskutiert und man ist dort wirklich nicht allein.

00:28:02: Ich bin sehr trage noch von unserem Plägeteam, also wir arbeiten da wirklich sehr eng zusammen mit Assistentinnen und Assistenten.

00:28:13: Wir sind ein grosses Team, das zusammen kann und durch das geht.

00:28:19: Aber ich habe jetzt, wenn es nachher eigentlich nie eine wirkliche Situation war, die ganz schwierig war, meine Schwierigkeit ist ja dann, akzeptieren noch die, die für dich hinterbleiben oder so.

00:28:30: Wenn das ganz dramatisch und schwierig ist.

00:28:33: Und das hin- und zum Glück rückst du selbst.

00:28:35: Dann muss

00:28:35: man es mitteilen, oder?

00:28:36: Ja

00:28:36: genau.

00:28:37: Jemanden, der vor Ort im Wartenzimmer hockt.

00:28:41: Das ist ein gewisses Lärtnis natürlich auch mit der Zeit.

00:28:45: Es gibt eine Kurs, die wir für dieses Kabel suchen wie ... der tragische Nachricht überbringt.

00:28:50: Für mich ist es so, wie das Christiane gesagt hat, eine reine Teamarbeit oder ein grosser Teil.

00:28:54: Es ist auch nicht nach einem ersten Briefing, den man zusammenhockt abgeschlossen hat – und ich habe jemanden, der das sehr gerne nochmals und nochmals jemandem erzählt, sich zu einerseits dafür, dass man es loswerden kann, aber auch ganz viel für sich selbst reflektieren, daraus zu lernen, wenn sie irgendetwas anderes machen müssen.

00:29:12: Und für das ist natürlich super!

00:29:14: Ich will noch als brecklinische Notärztin unterwegs sein, um in ein Schublädchen im Kopf zu kommen.

00:29:19: Also ich tue die Leute wie das Schublädchen rein und fähre auch in den Schublätchen rein.

00:29:23: Und am Anfang ist es so, dass das schublädliche Andurn auf geht und man sich wieder mit dem befasst.

00:29:27: Mit der Zeit geht das Schablädchen immer weniger rauf und man kann es ja wieder aktiv zutun.

00:29:31: Das ist für mich etwas mehr die Methode.

00:29:33: also drüber reden ganz viel und in das Schiblädchen zu

00:29:36: tun.

00:29:36: und sich vielleicht nach Hause ein wenig ablenken, also stichwort Freizeit.

00:29:39: Wie kommt man oben arbeiten?

00:29:41: Direkt in der Nachtsschicht hinter euch.

00:29:42: Dann gehen die zwei wahrscheinlich schlafen, ich weiss es nicht.

00:29:44: Aber es tut euch sehr gut für so zwischen zwei Schichten, sich wieder zu erden.

00:29:52: Ich persönlich bin ein Bewegungsmensch und gerne draussen.

00:29:56: Ich habe eine relativ erweite Arbeit zu tun, ich mache manchmal einen Teil von diesem noch mit dem Velo oder dass es mir den Kopf etwas durchläuft.

00:30:03: Das tut mir das gut auf die Familie.

00:30:09: Wie beide sind im Teenager-Auter, da kommt man automatisch auf andere Gedanken.

00:30:14: Und ist dann automatisch auch dort wieder ganz in einem anderen Setting.

00:30:20: Es gelingt mir eigentlich in der Regel relativ gut, diese beiden Sachen zu trennen.

00:30:24: Und ich muss da nicht lange herumstudieren.

00:30:26: Aber es gibt schon auch ginge um mich Fälle, wo es nachgeliefert ist.

00:30:34: Gerade wenn man merkt an, dass es jetzt vielleicht nicht so gut ging oder das habe ich ... Die Diagnose gestellt, die nach einem Tag etwas anderes rauskommt als das, was ich geminnt habe.

00:30:45: Gerade sagen wir von Patienten, die stationär bleiben und man aufnimmt.

00:30:49: Dann sagt man ja, es ist so und so.

00:30:51: Ich weiss nicht, ob ich mich gleich noch wundere oder dann lasse ich mir auch etwas anders herausgefunden.

00:30:55: Wieso habe ich denn nicht an das gelegt?

00:30:58: Das ist schon auch ... Genau mit solchen Situationen muss man lernen um, mit denen muss man umgehen.

00:31:03: Und das war auch etwas, was wir als Kaderärztinnen aus unserer Aufgabe sahen.

00:31:08: dass es noch unsere Assistentin gibt.

00:31:09: Ich glaube, wenn man jünger das mischt als Domäte und man dort nachhernimmt und sich überlegt, wo hat die Technik gescheitert?

00:31:15: Und wieso ist das so?

00:31:17: Sie sagen also, ein Lebensmotor von mir ist irgendwie either you win or you learn oder man entweder bricht man Diagnose und ist alles gut und sonst hat man etwas gelernt und mit dem... Das ist eigentlich so ein Lebenslangslehren und das macht aber ja auch Spass und ist der Herausforderung.

00:31:32: Also nicht blieberst du erst bei euch quasi auf all weissem Weg.

00:31:35: wie sieht's bei euch aus Frau Blunier?

00:31:38: Bei mir ist es zum Abkommen schon ein langer Arbeitsweg.

00:31:41: Ich wohnte immer in der hinteren Memmi und bin auf Bären oder woher auch immer pendelt.

00:31:48: Viele harte, lute Musik im Augenblick.

00:31:50: Das hilft sehr.

00:31:51: Allein sind die Mutter eines Teenies nicht lange zu überlegen daheim.

00:31:55: Da kommt das nächste Problem auf einem Zu- und Anführungszeichen.

00:31:58: Und ja, es ist wirklich das Leben lang Lernen.

00:32:00: Das hört ihr Medizin nie auf und das ist auch das, was ich merke, was im meisten daran ein Struggle oder Problem habe.

00:32:07: Ja, Führungszeichen können sich eingestehen, dass jetzt vielleicht nicht das war, was meinte.

00:32:11: Weil Medizin ist keine exakte Wissenschaft.

00:32:14: Es wäre zu schön.

00:32:15: Ich sage immer wenn alle zusammen ... Man könnte eins plus eins gibt zwei und dann ist klar, dass der Patient hat.

00:32:20: Das ist aber nicht der Fall.

00:32:22: Und er kann Herrn Strahl sagen ja?

00:32:24: Mist, ich habe das irgendwie falsch eingeschätzt.

00:32:27: Das ist der, was mir immer noch am Meister nachgehangen hat, den ich im Meister daran zu genagern habe.

00:32:31: Vielleicht ganz zum Schluss kommt von beiden noch ein Wunsch oder Patientinnen-Patienten im Zusammenhang mit dem Notfall?

00:32:39: Habt ihr Geduld, wer zu uns kommen würde?

00:32:42: Wir kommen so schnell wie wir können und haben eurem Körper Sorge, eurer Seeusorgung und probieren wieder etwas mehr auf euch selber zu lassen, was euch

00:32:51: gut tut.

00:32:53: Ich tu dir das gerade so!

00:32:54: Und du schreibst, ich könnte das nicht besser oder anders formulieren.

00:32:58: Vielen Dank!

00:32:58: Schöne Schlussworte von Simon Blunier und Christiane Arnold vom Notfall des Spitalermittals.

00:33:05: Merci

00:33:18: vielmals!

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